Ueli Stucki. Die siebte diesjährige Unterverbands-Meisterschaft des Freien Keglerverbands Berner Oberland zählte auch zur Jahresmeisterschaft des Unterverband Interlaken-Oberhasli. Sie fand in Süderen statt und endete am Pfingstsamstag. Fridolin Wicki aus Emmenbrücke ging als Elitesieger im Einzel hervor. Die Wettkämpfe in der Kategorie B gewann Kathrin Sieber aus Brüttelen. Den C-Sieg holte Ernst Seiler aus Bönigen bei Interlaken.

Während rund zwei Wochen traten im Gasthof zum Bären in Süderen um die 150 ambitionierte Kegelsportlerinnen und -sportler gegeneinander an. Der Freie Keglerverband Berner Oberland (FKVBO) führte dort seine siebte diesjährige Unterverbands-Meisterschaft durch. Die abschliessenden Wettkämpfe fanden am Pfingstsamstag statt. Fridolin Wicki aus dem luzernischen Emmenbrücke holte den Elitesieg.

Zähe Kämpfe um vorderste Ränge

Wicki erkämpfte sich den absoluten Einzelsieg mit 833 Holz. Es war jedoch ein hart errungener Sieg für den talentierten Elitekegler, denn Walter Lehmann aus Goldswil bei Interlaken erwies sich als ernstzunehmende Konkurrenz. Am Ende des Wettstreits hatten Wicki und Lehmann die gleiche Punktezahl erreicht. Seinen Platz an der Spitze verdankte Wicki seiner Anzahl Neuner: er zählte 59, Lehmann 54 Babeli. Als drittbester Einzelkegler der Elitekategorie ging Ernst Urweider aus Innertkirchen mit 828 Holz hervor.
In der B-Kategorie sicherte sich Kathrin Sieber aus Brüttelen den Sieg mit 802 Holz und 48 Babeli. Auch sie musste hart für ihre Spitzenposition kämpfen, denn Erwin Siegenthaler aus Ostermundigen folgte ihr mit einem Punkt Abstand auf dem Fuss. Maria-Theresia Wyss aus Aarwangen landete mit 795 Treffern im dritten Rang.
Klar siegte Ernst Seiler aus Bönigen bei Interlaken bei den C-Wettkämpfen mit 770 Holz und 31 Neunern. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten und dritten Podest-Rang lieferten sich hingegen Rosmarie Frey aus Langnau im Emmental und Bernhard Pfander aus Frutigen. Frey gewann schliesslich die Oberhand und wurde mit 764 Punkten Zweitbeste. Pfander belegte mit 763 Treffern den dritten Rang.

Elitekegelklub Harder aus Heimberg gewann mit Abstand

Einen grossen Erfolg konnte einmal mehr der Elitekegelklub Harder aus Heimberg verbuchen. Der derzeit leistungsstärkste Kegelklub aus dem Berner Oberland hatte bereits alle vorangegangenen diesjährigen Jahres-Meisterschaften des FKVBO gewonnen. Auch diesmal gelang Harder ein deutlicher Sieg, der Abstand betrug mehr als 20 Punkte. Insgesamt ergatterte er 821 Holz und 250 Babeli. Seeteufel aus Goldswil bei Interlaken positionierte sich mit 797.20 Punkten im zweiten Rang. Drittbester Kegelklub in der A-Kategorie war Bäre aus Süderen mit 788.40 Treffern.
Bei den B-Klubs kegelten Wandersee aus Innertkirchen und Breitlauenen aus Unterbach BE. Wandersee hatte mit 762.40 Holz und 149 Babeli die Nase vorn. Breitlauenen erreichte 754.20 Punkte.
Die Wettstreite bei den C-Klubs entschied Leu aus Reichenbach im Kandertal mit 751.20 Holz für sich. Auch dieser Sieg war hart verdient, wies doch Enzian aus Frutigen gleich viele Punkte auf. Ausschlaggebend für den Sieg von Leu war ein einziges Babeli: Er zählte deren 148, Enzian 147. Den dritten Rang belegte der Thuner Kegelklub Stockhorn mit 748 Treffern.

 

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